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YouTube Gema Block

Ländersperre umgehen: schneller und kostenloser Proxy

Das Sparen von Mobilem Datenvolumen war eines der großen Features in der mobilen Version von Chrome unter Android und iOS. Dass normale Desktop-Rechner diese Funktion nutzen können ist allerdings neu und bringt mit dem schnellen Google Proxy eine praktische Zusatzfunktion gleich mit.

Die Data Compression Proxy sorgt für eine Verschleierung der IP-Adresse. So können Webseiten nicht auf eure Herkunft schließen. Dies ist praktisch, wenn YouTube einem mal wieder den Zugang zu einem Musik-Video sperrt oder man sich seine Lieblings Serie auf Hulu ansehen möchte.

Praktisches Beiwerk:
Die Proxy reduziert das Datenaufkommen durch verschiedene Tricks um etwa 50% ohne die Qualität einzuschränken. Dies funktioniert Beispielsweise über das Komprimieren von Bildern und das Optimieren von Skripten. Diese Dateien werden dann mit dem SPDY Protokoll über einen sicheren Google Server getunnelt.
Der Entwickler hinter der Erweiterung, Jerzy Gtowacki, beschreibt es wie folgt:

The extension sends all HTTP (but not HTTPS) traffic through Chrome Data Compression Proxy server, which uses SPDY protocol to speed up web browsing. Enabled state is indicated by a green icon. You can manually disable the proxy by clicking on the icon. When the proxy raises an error, it is being automatically disabled for 30 sec, so that the request can be resent.

Anleitung
Zum selber ausprobieren einfach dem Download-Link unten folgen und die Browser-Erweiterung installieren. Im Anschluss taucht ein neues Symbol neben eurer URL-Leiste auf. Es ist rot und besteht aus einem Kreis mit einem Blitz in der Mitte. Mit einem Links-Klick darauf aktiviert ihr die Proxy und das Symbol schaltet auf grün. Dies seht ihr auch in dem unten angefügten Bild. Nun surft ihr schnell über Googles US-Server.

Download der Chrome ErweiterungData Compression Proxy

amazon-fire-phone

Amazon Fire Phone: Innovation am Smartphone-Markt

Seit 2009 besitze ich ein Smartphone. Damals noch ein iPhone 3GS und inzwischen ein iPhone 4S. Letzteres fängt nach nun drei Jahren langsam an zu schwächeln. Schwach ist der andauernd leere Akku und langsam laden die Applikationen, welche mangels Arbeitsspeicher beim Minimieren sofort geschlossen werden und beim wieder aufrufen auch wieder langsam laden und den Akku leersaugen. Ein Teufelskreis. Aus diesem Grund und auch aus starkem Interesse am Marktsegment behalte ich Smartphone-Entwicklungen sehr genau im Auge und lasse mich von neuen Geräten und Betriebssystem-Updates mitreißen. Wird ein neues Produkt vorgestellt werden so sitze ich wie gebannt am Live-Ticker und labe mich an jedem Informationshappen. Leider ist der Markt von den Platzhirschen Google mit Android (78,5% Marktanteil) und Apple mit iOS (14,1% Marktanteil) gesättigt und auch ein Gigant wie Microsoft hat es schwer mit Windows Phone (6,9 % Marktanteil) sich durchzusetzen. Enttäuschend dabei ist, dass hier in den letzten Jahren nur noch inkrementelle Updates vorgestellt werden und die Enthusiasten auf das „Next Big Thing“ warten.

Nun hat der große Online Versandhändler mit dem Amazon Fire Phone vergangene Nacht einen Wow-Effekt bei mir ausgelöst. Und das liegt nicht an einem besonders prunkvollen Datenblatt, welches sich mit Hardware in Form von einem Qualcomm Snapdragon 800, zwei Gigabyte Arbeitsspeicher, 4,7 Zoll großem IPS-Display mit 720p-Auflösung und 13-Megapixel-Kamera durchaus sehen lassen kann. Denn in diesem Smartphone steckt seit langem endlich mal wieder etwas Innovation und nutzt Amazons Stärken durch Synergien mit den Cloud-Services geschickt aus. Neu ist hierbei unter anderem ein an den Webshop gekoppelter Objektscanner Firefly und ein revolutionäres Bedienkonzept namens Dynamic Perspective.

Firefly funktioniert ähnlich wie der Musik-Erkennungsdienst Shazam, geht aber deutlich darüber hinaus. So soll das Handy beim Halten vor den Fernseher nicht nur den Titel der TV-Serie, sondern auch die Folge erkennen. Dasselbe funktioniert allerdings nicht nur mit Tonaufnahmen sondern auch mit Objekten der physischen Welt. Hierbei sendet das Fire Phone eine auf das wesentliche komprimierte Bilddatei von nur 12kb an den Amazon Cloud Server. Dieser erkennt über 100 Millionen Objekte wie z.B. Bücher oder Konsum-Artikel und verknüpft diese direkt mit dem Webshop. Bei Plakaten hingegen soll auf die Unternehmensseite weitergeleitet werden und Kunstobjekte führen zu Wikipedia Artikeln. Das auch Straßennamen, Telefonnummern und QR-Codes erkannt werden erscheint hier schon fast nebensächlich.

Dynamic Perspective erkennt mit vier auf der Vorderseite angebrachten Kameras auch im Dunkeln die Position des Kopfes und ermöglicht damit eine neuartige Form der Bedienung. Dadurch kann beispielsweise durch einen Text gescrollt werden ohne den Bildschirm zu berühren. Da das Gerät sowohl die Position des Kopfes, als auch seine eigene kennt, spielt es dabei keine Rolle ob man sitzt oder liegt. Ein anderer Anwendungsfall ist das ändern der Perspektive auf Objekte durch neigen des Geräts. Im Kontext der Karten Applikation bedeutet dies, dass man verdeckte Bereiche durch verändern des Blickwinkels freilegt und in Spielen lässt sich ein einzigartiger 3D-Effekt wahrnehmen, welcher zu neuen Spielkonzepten führt. Allgemein lassen sich viele Befehle durch Bewegungen des Smartphones auslösen und die Bedienung wird intuitiver.

Mayday bringt eine Support-Technologie auf das Smartphone, welche Unternehmen schon lange zur Unterstützung ihrer Mitarbeiter einsetzen. Hat man ein Problem mit dem Telefon oder findet eine Funktion nicht, so soll einem innerhalb von 15 Sekunden ein Amazon Mitarbeiter zur Seite gestellt werden. Der Angestellte am anderen Ende ist dabei für den Kunden via Webcam sichtbar und kann Dinge auf dem Bildschirm markieren oder das Gerät für einen selbst bedienen.

Das Amazon Fire Phone kann ab sofort in den USA vorbestellt werden und wird ab dem 25. Juli ausgeliefert. Preislich liegt die 32GB Variante bei 649$. Für den doppelten Speicherplatz fallen 100$ mehr an Angaben zu einer Verfügbarkeit in Europa hat Amazon bislang noch nicht gemacht.

Update 09.09.2014

Das Amazon Fire Phone kann nun auch in Deutschland vorbestellt werden. Es wird exklusiv mit Laufzeitverträgen von T-Mobile vertrieben, eine vertragsfreie Version wird noch nicht in Aussicht gestellt. Preislich wechselt das 32-GB-Modell für 59,95 Euro den Besitzer, wobei die Grundgebühr im Tarif “MagentaMobil S” bei 35,95 Euro liegt. Im gleichen Tarif kostet das Modell mit 64 Gigabyte Speicher 139,95 Euro.

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CD/DVD Herstellung

Das Premastering

Das Premastering ist der Beginn der industriellen Herstellung einer CD/DVD. Dabei werden die Daten zusammengestellt, die später auf dem Datenträger gespeichert werden sollen. Es erfolgt eine Berechnung des dazugehörigen Fehlererkennungscodes, welcher zur Beseitigung von Lesefehlern einer CD/DVD dient. Dieses spezielle Korrekturverfahren nennt sich Cross-Interleaved Reed-Solomon Code – kurz CIRC. Headerinformationen und Synchronisationsbytes werden den eigentlichen Nutzdaten beim Premastering vorangestellt.

Das Mastering

Mit Hilfe eines starken Laserstahles werden beim nächsten Schritt, dem Mastering, die Premastering-Daten auf eine Schicht übertragen, welche photoresistent ist. Danach wird ausgewaschen und versilbert. Dadurch entsteht das Glasmaster, das Negativ des Datenträgers. Meistens ist es der Fall, dass das Glasmaster mit Nickel galvanisiert wird, somit entsteht der so genannte „Vater“. Das ganze passiert vor der CD/DVD-Herstellung.

Die Pressung

In einem Spritzgussverfahren (Spritzprägen) erfolgt dann die Pressung, die eigentliche Herstellung der CD/DVD. Heißes und flüssiges Polycarbonat, das Ausgangsmaterial, wird dabei mit hohem Druck in eine Form gepresst. Die Pressmatritze, auch Stamper genannt, wird vom Glasmaster erstellt. Danach erfolgt eine Beschichtung mit Aluminium und die Versiegelung. Mehr Informationen zum Thema gibt es hier.

Was macht ein CD/DVD–Brenner und was passiert beim Brennen?

Mittels Laser im Brenner müssen die Pits (Vertiefungen) und Lands (Erhöhungen) in die Rohlinge eingebracht werden. Der Aufbau des Silberlings wird dazu leicht geändert: Es wird eine dritte, eine organische Schicht, zwischen die Reflektionsschicht und das Träger-Substrat eingebettet. Die organische Schicht wird oft auch als Dye-Layer bezeichnet und stellt eine Art Vorformatierung dar. Der Brenner hangelt sich förmlich an einer Spur (Pregroove oder Groove) entlang. Dieses dient unter anderem als Rückmeldung über die Geschwindigkeit, mit welcher der Laser über die Oberfläche der CD/DVD fährt. Da die Schreibgeschwindigkeit konstant gehalten werden muss, ist das sehr entscheidend, denn die Drosselung des Datenträgers muss von innen nach außen erfolgen.

LightScribe

Als LightScribe wird eine Technik bezeichnet, die von HP und Lite-On entwickelt wurde. Sie bezeichnet das Beschriften eines Datenträgers mit Hilfe eines Brenners. Im Gegensatz zum Labelflash-Verfahren wird dabei die Label-Seite und nicht die Datenseite der CD/DVD beschrieben. Für diese Beschriftungsart werden spezielle LightScribe-Brenner und Rohlinge benötigt. Ein Brenner der kein LightScribe unterstützt, kann nicht aufgerüstet werden. Die matten Oberflächen waren am Anfang dabei immer bronzefarben, inzwischen gibt es sie auch in diversen anderen Farbvarianten. Verbatim war der erste Hersteller, der im November 2008 die ersten Double-Layer-DVD+Rs auf den Markt brachte, welche eine LightScribe-Oberfläche hatten.

Die CD/DVD-Bedruckung

Es gibt diverse Möglichkeiten für das Bedrucken von CDs/DVDs. Ein Aufdruck kann entweder schwarzweiß oder farbig sein. Auch die Untergründe des Rohlings sind unterschiedlich, auf denen die Bedruckung stattfinden kann. Grundsätzlich sind Direktdrucke auf der silbernen Grundierung des Datenträgers möglich, es kann aber vor dem Druckvorgang auch ein weißer Untergrund aufgebracht werden.

Bei CD- und DVD-Kleinauflagen kann der Datenträger mit verschiedenen Verfahren bedruckt werden. Wenn die Bedruckung schwarzweiß oder farbig sein soll, so steht entweder der Inkjetdruck oder der ThermoReTransferdruck zur Verfügung.

Inkjetdrucken, die preisgünstigere Variante, ist bei Datenträger-Bedruckungen vor allem für einfache Motive (z.B. Texte, Logos, helle Motive und kleine Fotos) geeignet. Der Druck findet dabei auf weißem Untergrund statt.

Die Bedruckung mit einem ThermoReTransferdruck kann mit einem CMYK-Vierfarbdruck oder einfarbig Schwarz erfolgen. Diese Art ist mit einem Offsetdruck bzw. Siebdruck vergleichbar. Gedruckt wird entweder auf silbernem oder weißem Untergrund.

print

Thermotransferdrucker liefern beste Druckergebnisse

Zum Bedrucken von Papier und anderen Materialien existieren verschiedene Druckverfahren und entsprechende Drucker. Besonders weit verbreitet sind Tintenstrahldrucker und Laserdrucker. Viele Druckverfahren basieren auf mechanischen Prinzipien und übertragen die Farbpigmente durch Anschlag oder Anpressen auf das zu bedruckende Medium. Daher leitet sich die Bezeichnung für den Druck und für den Vorgang Drucken ab. Nicht so der Thermotransferdruck.

Was unterscheidet den Thermotransferdruck vom mechanischen Druck?

Im Unterschied zu anderen Druckverfahren spielen beim Thermotransferdruck zwei Elemente eine wichtige Rolle: Hitze und eine Spezialfolie. Das Drucken erfolgt nicht mechanisch, sondern durch Wärme, die in einem sogenannten Thermodruckkopf durch viele kleine Heizwiderstände erzeugt wird. Beim Thermodruck gibt es verschiedene Verfahren, darunter der Thermodirektdruck, der Thermosublimationsdruck und der Thermotransferdruck. Bei diesem speziellen Druckverfahren kommt eine Folie zum Einsatz, die mit hitzeempfindlicher Farbe beschichtet ist. Die Folie wird am Thermodruckkopf vorbei geführt. Durch die Wärme schmilzt die Farbe und hinterlässt einen Abdruck auf dem Papier. Der Druckkopf setzt sich aus einer großen Zahl von einzelnen Heizelementen zusammen. Sie können durch einen Computer einzeln angesteuert werden und punktgenau die Übertragung der Farbe veranlassen. Die Qualität des Druckbilds wird in Dots per Inch – dpi – (Punkte pro Zoll) oder in Dots Per Millimeter – dpmm – angegeben. Standard Druckqualitäten sind 6, 8, 12 oder 24 dpmm. Drucker, die nach dem Verfahren des Thermotransferdrucks arbeiten, werden oft zum Drucken von dauerhaften Thermoetiketten benutzt.

Welche Vorteile haben Thermotransferdrucker?

Das Thermotransfer-Druckverfahren zählt gegenwärtig zu den Metohoden mit den besten Druckergebnissen. Es kann nicht nur auf Papier, sondern auch auch auf bestimmte Kunststoffoberflächen gedruckt werden. Die Druckbilder sind sehr scharf und präzise, praktisch in Fotoqualität. Da die zum Drucken verwendete Farbe nach dem Abkühlen erhärtet, sind die Drucke sofort nach der Fertigstellung wischfest und können verwendet werden.

Haben Thermotransferdrucker auch Nachteile?

Der größte Nachteil sind die höheren Kosten im Vergleich zu anderen Druckverfahren, beispielsweise dem Tintenstrahldruck oder dem Laserdruck. Die höheren Kosten kommen daher, dass die zum Drucken benötigte Thermofolie nur einmal verwendet werden kann und ständig neu gekauft werden muss. Die Druckköpfe sind empfindlich gegen Verschmutzung und verschleißen relativ schnell. Alle Zwei- bis Dreitausend Druckvorgänge sind Wartungsarbeiten erforderlich. Beim Drucken bleibt auf der Folie ein Negativabdruck des Druckbilds zurück. Das kann bei sensitiven Aufträgen Probleme mit der Datensicherheit geben. Aus diesen Gründen wird der Thermotransferdruck meist nur in besonderen Fällen eingesetzt, bei denen es sich um relativ kleine Stückzahlen handelt, dafür aber auf höchste Druckqualität ankommt, beispielsweise das Drucken von Seriennummern oder Barcodes auf langlebige Produkte.

Weiterführende Links:
Ident24 – Leeretiketten für Thermodrucker
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atelier

Mein kleines Atelier #1

In meinem letzten Blog-Eintrag habe ich davon berichtet, welche Fragen mich beim Kauf meiner Nikon D3200 DSLR begleitet haben. An dieser Stelle möchte ich einmal Taten sprechen lassen und ein paar Bilder zeigen, die sich in letzter Zeit bei mir angesammelt haben. In der Hoffnung bald mehr vorzeigbares Material zu haben, bildet dieser Beitrag einen von hoffentlich vielen aus der Reihe Mein kleines Atelier.
Viel Spaß beim Betrachten!

 

dslr_fotografie

Einstieg in die digitale Spiegelreflex-Fotografie: Auswahl der Kamera

Die Fotografie war schon lange ein kleines Hobby von mir, welchem ich zuvor nur mit Kompakt- bzw. Handykameras nachgekommen bin. Deshalb habe ich mir im vergangenen Jahr endlich eine Digitale Spiegelreflex Kamera zugelegt. Bei der Wahl des Modells meines Vertrauens kamen für mich aufgrund des verfügbaren Zubehörs nur die Marktführer Canon und Nikon in Frage.

Von Canon konnte ich bis zu dem Zeitpunkt zufrieden zwei Kompaktkameras mein eigenen nennen. Eine analoge Canon IXUS II und eine Canon DIGITAL IXUS 80 IS. Mit Nikon hatte ich gar keine Erfahrung. Beim Recherchieren habe ich mich auf aktuelle Modelle mit genügend Megapixeln konzentriert. Das mit den Megapixeln mag an dieser Stelle vielen sauer aufstoßen. Für die Nachbearbeitung der Bilder am PC wollte ich mich aber nicht mit weniger als 18 MP zufrieden geben. Diese doch recht weichen Kriterien schränkten die Auswahl noch nicht genügend ein – das Budget schon. In die engere Auswahl rückten daher die Canon EOS 600D und die Nikon D3200.

Da eine teure Kamera ohne ein adäquates Objektiv aber noch keine vernünftigen Bilder macht, wurde die Kaufentscheidung auf dieser Ebene ausgefochten. Viel Geld in verschiedene Objektive zu stecken kam aber nicht in Frage. Ich wollte ein flexibles Objektiv um erst einmal herauszufinden, was mir Spaß macht und liegt. Außerdem sollte es zum Einstieg vom gleichen Hersteller der Kamera sein.
Im Bereich der Objektive standen sich das Canon Zoomobjektiv EF-S 18-135mm 1:3,5-5,6 IS STM und das Nikon AF-S DX NIKKOR 18-105mm/3,5-5,6G ED VR gegenüber.

Entschieden habe ich mich am Ende für die rund 200€ günstigere Ausführung von Nikon mit Objektiv. Weiteres Zubehör habe ich mir noch nicht zugelegt. Allerdings kommen manches Mal Wünsche nach spezielleren Objektiven auf. Jedoch keine die ich beim erst Kauf hätte beachten können. So bin ich nach einem Jahr des Fotografierens mit meiner Nikon D3200 immer noch zufrieden mit meinem Kauf.

Teuerstes Lego Technic Auto

Lego Technic für Erwachsene

Lego Technic war über eine lange Zeit eine Leidenschaft von mir. Ich liebte es, aus Hunderten kleiner Einzelteile etwas Großes zusammenzubauen und dadurch ein Gefühl für die darin enthaltene Technik zu bekommen. Meine beiden größten Errungenschaften stellten einen pneumatisch betriebenen Bagger
sowie einen roten Rennflitzer dar, wobei letzterer sogar über eine funktionierende Gangschaltung verfügte.
Nun habe ich im Internet zwei Videos gefunden, welche das Ganze noch ein wenig weiterentwickelt haben. Diesmal wurde etwas aber nicht nach Anleitung für Kinder gebaut, sondern etwas Eigenes entwickelt.
Da haben wir zum einen eine automatische Gangschaltung – also eine Automatik für den Legobaukasten. Der Prototyp in dem Video verfügt über drei Gänge, welche automatisch zu bestimmten Drehzahlen gewählt werden. Das Runterschalten funktioniert dabei leider noch nicht, ist aber dennoch sehenswert.

Das zweite Video zeigt das wohl teuerste Legoauto der Welt – einen Nachbau des Bugatti Veyron. Das ferngesteuerte Auto verfügt über ein sequentielles Getriebe, welches das Schalten vom 1. bis zum 7. Gang ermöglicht. Dazu gibt es einen Rückwärtsgang. Außerdem bietet es Allradantrieb, eine Bremse und  einen ausfahrbaren Spoiler – alles ferngesteuert.

Update #1

Es sind zwei neue Videos zum Automatischen Schaltgetriebe herausgekommen:

Update #2

Jetzt hat ein Teenager aus Rumänien ein Auto in Lebensgröße aus Legos-Seinen gebaut. Hier die Details:

  • The engine is made from standard Lego pieces and runs on air!
  • The engine has four orbital engines and a total of 256 pistons.
  • More than 500,000 LEGO pieces.
  • Top speed around 20-30km (We drive it slow as are scared of giant lego explosion)
  • Built in Romania and shipped to a secret location in Melbourne.
  • It’s a Hot Rod design, mainly because hot rods are cool.

internet

Übermorgen – Internetkultur in der Offline-Welt

Es gibt 10 verschiedene Welten, die reale Welt und die virtuelle Welt. Und wir Menschen leben in beiden von ihnen. Facebook und YouTube gehören zu unserem Alltag dazu wie der Weg zum Supermarkt und das Abendbrot. Was aber, wenn sich diese Welten vermischen?

Oder ist es bereits die Verschmelzung zweier Welten, die wir beobachten können, wenn wir im Bus eine SMS schreiben und unseren Facebook-Status aktualisieren, lieber Textnachrichten versenden, als zu telefonieren und lieber telefonieren, als unseren eigenen Wohlfühlbereich zu verlassen und persönlich zu kommunizieren…?  Was geschieht mit uns, auf dem Grat zwischen worldwide web und der Realität? Unsere virtuelle Fassade wird zum Mittelpunkt unseres Lebens und der eigentliche Mensch reduziert sich auf die lebenserhaltenden Funktionen.
Wir sind online!
Wenn man uns ließe, würden wir ein Leben wie in Disneys Tron führen. Kein Hunger, kein Durst und keine Müdigkeit. Dafür grenzenloser Informationsfluss – was für ein Tausch! Betrachten wir die virtuelle Welt nun als ein komplexes Ökosystem, in dem ein jedes Lebewesen seine Nische findet, so müssen wir auch die Zugehörigkeit eines jeden sich in der virtuellen Welt bewegenden Menschen zu einer der immer stärker werdenden Szenen annehmen. Jedoch hat sich in meinem Gedankenspiel auch der Szene-Begriff gewandelt.
Während die Mehrheit heutzutage in Menschen, die sich in Szenen beheimatet fühlen, noch Abtrünnige der großen Weltgemeinschaft sieht, die sich aufgrund einer bestimmten Lebenseinstellung, einer bevorzugten Musikrichtung verbunden mit einer Art, sich zu kleiden oder einem gemeinsamen Hobby sehen, spreche ich von Abspaltungen in jeder nur erdenklichen Form. Gehört man einer an, so spielt der Toleranzgedanke keine Rolle mehr. Man bleibt unter sich: Viel zu fremd und  beängstigend wirken auf einmal alle anderen.
Schon ein wenig merkwürdig sich das so vorzustellen, oder? Auf die Spitze getrieben hat die Idee das Format Übermorgen.TV. Was denkt ihr darüber?

recht

JMStV oder Wer für Öffnungszeiten im Internet ist, frisst auch kleine Katzen

Das Thema Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (kurz JMStV) ist momentan in aller Munde. Deshalb möchte ich auch meinen Teil zu dem Gesetz in die Blogosphäre stellen. Wer sich bislang zu diesem Thema nicht wirklich Aufgeklärt fühlt bekommt jetzt eine kurze Zusammenfassung:

Ab dem 01.01.2011 tritt ein neues Gesetz in Kraft, welches dazu dienen soll, Rundfunkmedien nach Eignung für Kinder und Jugendliche einzustufen. Dazu gehört unweigerlich auch das Internet. Man hat sich dafür drei Möglichkeiten ausgedacht, welche man auch am 1. April hätte Publizieren können.
So besteht zum Beispiel die Möglichkeit, die eigene Website nur zu bestimmten Zeiten zugänglich zu machen. „Diese Website Öffnet um 22 Uhr“.
Oder man sorgt für eine technische Lösung. Am besten noch mit Hochladen des Personalausweises und Webcam Authentifizierung…
Die dritte Möglichkeit, ist die einzig realistsche: Eine Grafik, welche darauf hinweist, für welches Alter die jeweilige Seite geeignet ist. Sollte man sich für keine dieser Maßnahmen entscheiden, so muss man mit einem Bußgeld rechnen. Dies trifft auch für Leute zu, die ihre Seite falsch eingestuft haben. Aber zum Glück gibt es auch Organisationen, wie die Freiwillige Selbstkontrolle Medien (FSM), die dies für einen Jahresbeitrag von 4000€ übernimmt
Ab Mitte nächsten Jahres soll es dann auch eine Softwarelösung in Form einer Kindersicherung geben, welche die Alterseinstufung auslesen soll. Die Kennzeichnungspflicht gilt übrigens nicht für Seiten wie Spiegel-Online oder der Bild, da sie Informationen fürs „Allgemeine Interesse“ bereitstellen. Also gibt es weiterhin das Bild-Girl des Monats und Bildmaterial aus Krisengebieten, während ein satirischer Text, erst ab 18 Zugänglich ist, da er von Kindern fehlinterpretiert werden könnte.
Wir machen mit dem Gesetz mehr kaputt, als dass wir etwas dazugewinnen. Gewaltverherrlichende Filme und Spiele, Alkohol, Drogen und Pornos sind ein weit größeres Laster unserer Gesellschaft und fügen bei minderjährigen und Erwachsen weit Größeren Schaden zu. Dabei gibt es Regeln und Gesetze die das ganze einschränken, was aber viele nicht davor bewahrt, mit 14 regelmäßig am Samstag mit einem Kater aufzuwachen. Minderjährige „Surfer“ werden Möglichkeiten finden auf ungeeignete Seiten zu kommen und die großen Fische werden ihr Angebot über ausländische Server verfügbar machen. Wirklich verhängnisvoll wird es nur für die kleinen Leute, weder Zeit noch Geld haben, um sich mit dem JMStV rumzuplagen.
Wer sich nun noch weitergehend mit dem Thema auseinandersetzen will sollte sich ein paar dieser Links zu Gemüte führen:

Wenn ich mit meinem Artikel nun ein wenig Tatendrang herbeigeführt habe, dann könnt ihr gern meinen Artikel verlinken oder ihn bei Facebook/Twitter teilen um mehr Leute darauf aufmerksam zu machen. Außerdem läuft momentan eine Petition gegen den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag auf JMStV-Ablehnen.de